Kalter Krieg im heißen Kuba

IMG_4130_v1Am Anfang lief alles glatt. Das tut es immer bei diesen Geschichten die dann eine scharfe Wende nehmen. Meine Reise nach Kuba führte mich zuerst in die kubanische Botschaft in Buenos Aires. Keine Sicherheitsschleuse, keine Waffen, einfach rein, Visum beantragt und fünf Minuten später wieder raus marschiert. Das war einfach. Als nächstes ging es von Montevideo aus über Lima, Bogota und zwei verschiedene Tage nach Havanna. Eigentlich schon eine prädestinierte Sache um etwas schief gehen zu lassen. Aber alles war bestens. Ich habe keinen Flug verpasst, musste nie zum Boarding hetzen oder mich mit einem verlorenen Gepäck ärgern – letzteres schaffte es zu meiner Überraschung pünktlich, unbeschadet und ohne mich den ganzen Weg bis nach Kuba. Weiterlesen

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100.000 und der Reichtum

Nächster Halt: Kuba

Nächster Halt: Kuba

Die 100.000 Kilometer sind geknackt! Um genau zu sein waren es 101.279 Kilometer auf der Hauptroute, als ich in Lima aus dem Flugzeug stieg. Das entspricht zweieinhalb Mal dem Erdäquator. Da wurde mir klar, wie weit und lange ich eigentlich schon unterwegs bin. Und auf meinem Flug nach Havanna wurde mir auch bewusst, wie reich ich eigentlich bin. Meine Anreise auf die Karibikinsel führte mich über Lima und Bogota mit jeweils mehreren Stunden Aufenthalt. Als ich das erste Mal Ende Oktober auf diesen Kontinent kam, da kannte ich noch niemanden und war mutterseelenallein. Weiterlesen

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Abmeldung

Freundschaft!

Freundschaft!

So, bin dann mal für zwei Wochen auf Kuba. Die meiste Zeit werde ich außerhalb der Hauptstadt sein, Internet wird daher flachfallen. Freu mich schon :-) Werde mich dann wieder ab 25. August aus Berlin melden und einiges an Material nachreichen. Von Montevideo beispielsweise. Und auch von meiner Reise nach Kuba. Zwei Zwischenstopps wird es geben, einmal in Lima, einmal in Bogota. In Lima gibt es übrigens einen Grund zu feiern: Auf diesem Flug knacke ich die 100.000 Kilometermarke! Bis dann, in Europa.

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Lima und weiter

So, der Takt erhöht sich wieder ein wenig. Gerade noch im Dschungel, schon hocke ich im Großstadtdschungel, diesmal ist es ein Wochenende in Lima. Ich bin kein Freund mehr von lauten, großen Städten und Lima, dieser Moloch, ist auch nicht gerade sehr einladend. Doch es sind nicht die Orte, die mir in Erinnerung bleiben werden, sondern die Menschen. In Lima kam ich (dank Couchsurfing) bei Orietta unter und sie und ihre Familie (Eltern, drei Schwestern, zwei Kinder und zwei Katzen) kümmerten sich rührend um mich. Ohne sie wäre Lima nur zum Transitknoten verkommen, so aber ist es nun eine Erinnerung, an die ich wohl gerne zurück denken werde. Und die nächsten lieben Menschen sind schon im Anflug.
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