Eich das Hörnchen #056

Eich lässt sich seine Nuss schmecken

Eich lässt sich seine Nuss schmecken

#056: Eich wanderte über die herbstlichen Alpen und kam in einer kleinen und freundlichen Stadt an. Weil er müde war, setzte sich der Nager an einen Brunnen und trank ein wenig. Das Hörnchen sah sich dann um und rief plötzlich entzückt: „Das ist ja der Grazer Stadtpark, hier bin ich ja vor langer, langer Zeit aufgebrochen!“ Und plötzlich erkannte Eich, dass es ihm hier eigentlich am besten gefiel und vor lauter Freude darüber aß er einfach seine Nuss bis auf den letzten Krümel auf. Dann dachte sich Eich: „Wieso hatte ich eigentlich die ganz Zeit Angst um meine Nuss? Ich lief, schwamm und flog um die ganze Welt, traf unzählige Menschen und Tiere, und doch dachte ich immerzu nur an meine Nuss. Dabei ist sie doch nur gut, wenn man sie isst“, lächelte der Nager und hielt friedlich unter der Nachmittagssonne ein Nickerchen…

Voriges Abenteuer

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Es wird Zeit

Der Lump

Der Lump

Noch bin ich in Dortmund, aber trotzdem denke ich immer öfter an meine Rückkehr nach Graz. Wieso? Nun, die Gründe sind vor allem pragmatischer Natur. Mein Reisepass läuft ab, meine Kreditkarte läuft ab, meine Hosen, Socken und Shirts sind löchrig und mein Rucksack löst sich auch schon auf. Wenn das so weitergeht, dann würde ich bald nackt in der Gegend stehen, darauf habe ich bei der herannahenden kalten Jahreszeit auch keine Lust. Das lässt mich darüber nachdenken, was ich als Weltreisender tatsächlich brauche. Nun, es gibt tatsächlich zwei Dinge, die ich auf meiner Weltumrundung mehr oder weniger oft vermisst habe wenn ich an Österreich dachte: Schwarzbrot und Alpenwasser. Brot und Wasser. Das sind wirklich keine Ansprüche die schwer zu erfüllen sind. Unter gewissen Umständen bekommt man eine Unterbringung bei Wasser und Brot sogar umsonst. Meine Zukunft scheint gesichert zu sein, so oder so. Das T-Shirt auf dem Foto hat übrigens gezählte 78(!) Löcher. Ich sollte heim. Zeit wirds.

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Tokio hat Ladehemmung

Galerie

Diese Galerie enthält 47 Fotos.

Tokio – mega, giga, ultra. Nichts von dem. Zumindest nicht in der ersten 36 Stunden. Natürlich weiß ich, dass die Realität der Erwartung stets hinterherhinkt, aber so hoch war die Latte für Tokio nicht, dass sich dadurch meine Enttäuschung erklären … Weiterlesen