Eich das Hörnchen #056

Eich lässt sich seine Nuss schmecken

Eich lässt sich seine Nuss schmecken

#056: Eich wanderte über die herbstlichen Alpen und kam in einer kleinen und freundlichen Stadt an. Weil er müde war, setzte sich der Nager an einen Brunnen und trank ein wenig. Das Hörnchen sah sich dann um und rief plötzlich entzückt: „Das ist ja der Grazer Stadtpark, hier bin ich ja vor langer, langer Zeit aufgebrochen!“ Und plötzlich erkannte Eich, dass es ihm hier eigentlich am besten gefiel und vor lauter Freude darüber aß er einfach seine Nuss bis auf den letzten Krümel auf. Dann dachte sich Eich: „Wieso hatte ich eigentlich die ganz Zeit Angst um meine Nuss? Ich lief, schwamm und flog um die ganze Welt, traf unzählige Menschen und Tiere, und doch dachte ich immerzu nur an meine Nuss. Dabei ist sie doch nur gut, wenn man sie isst“, lächelte der Nager und hielt friedlich unter der Nachmittagssonne ein Nickerchen…

Voriges Abenteuer

Share

Eich das Hörnchen #055

Eich und Eichel

Eich und Eichel

#055: Als sich Eich endlich aus der Zigarrenbox befreien konnte, da stellte er fest, dass er mit einem Flugzeug über Russland bis nach Deutschland transportiert wurde. Über diesen plötzlichen Wechsel noch verwundert stolperte das Hörnchen aber schon über einen wahren Schatz: eine riesige Eichel. „Hier gefällt es mir, hier will ich bleiben!“ rief der Nager entzückt. Doch schon bald darauf sah Eich eine riesige silberne Nuss auf einem Pfahl der bis in den Himmel ragte. „Das ist ja gar nicht gut“ grummelte der Nager, „das lockt doch nur Nussdiebe an. Hier kann ich wohl doch nicht bleiben.“ Schweren Herzens trennte sich Eich von der Eichel und machte sich auf den Weg Richtung Süden…

Voriges Abenteuer | Nächstes Abenteuer Weiterlesen

Share

Eich das Hörnchen #054

Eich trifft Cholita aus Bolivien

Eich trifft Cholita aus Bolivien

#054: Eich schwamm durch die Karibik. Einige Quallen machten dem Nager zu schaffen, aber schließlich erreichte er den Strand von Kuba und marschierte schnurstracks auf Havanna zu. Dort angekommen kletterte er auf ein Dach um sein Fell in der Sonne zu trocknen. Plötzlich stand eine hübsche Dame neben ihm. „Hallo, ich bin Cholita aus Bolivien“, sagte sie. Eich war sehr erfreut. „Was machst du denn hier?“, wollte er wissen. „Ich reise herum und will mir hier Zigarren kaufen“, antwortete sie und fragte Eich: „Willst du auch Zigarren kaufen? Die sind sehr gut hier.“ Doch zum Antworten kam Eich gar nicht mehr. Irgendein emsiger Kubaner hatte nämlich die Schachtel Zigarren, auf der der Nager stand, zugeschlagen. „He! Ich will raus hier!“ rief Eich. Doch niemand hörte ihn. Für viele Stunden war Eich in der Box gefangen, hörte erst Russisch, dann Deutsch. Wo der Nager wohl gelandet war?

Voriges Abenteuer | Nächstes Abenteuer

Share

Eich das Hörnchen #053

Der Mond geht auf über Montevideo

Der Mond geht auf über Montevideo

#053: Eich wanderte für viele Tage noch Osten, durchquerte dabei den ganzen Kontinent und kam schließlich in einer Stadt namens Montevideo an. Vor ihm lag wieder nur Wasser. Sehr viel Wasser, denn Eich blickte auf den Atlantik hinaus. Nachdem das Hörnchen in Südamerika kein gutes Versteck für seine Nuss finden konnte war ihm nun klar, was als nächstes kommen wird. Eich seufzte kurz, nahm die Nuss unter seine Pfote, sprang ins Wasser und schwamm los. Im Norden soll es eine Insel in der Karibik geben. Die Leute seien sehr nett dort, erzählte man ihm, aber sie teilen auch immer alles gemeinsam. „Wenn das stimmt, dann bin ich mir nicht so sicher ob das ein guter Ort für mich und meine Nuss sein wird. Aber ich werde mich dort einmal umsehen.“

Voriges Abenteuer | Nächstes Abenteuer

Share

Eich das Hörnchen #052

Eich blickt auf den sturmgepeitschten Aconcagua

Eich blickt auf den sturmgepeitschten Aconcagua

#052: Eich wanderte die Anden entlang nach Norden. Da sah er in der Ferne einen hohen Berg. „Das ist der Aconcagua“ erklärte man ihm. „Der höchst Berg der Anden, Amerikas, der Südhalbkugel und außerhalb Asiens.“ „Toll“, dachte sich das Hörnchen, da ist meine Nuss sicher sicher. Aber dann fiel ihm beim Stichwort „Asien“ wieder der Fuji-San ein und wie beschwerlich der Aufstieg war. Etwa 3.800 Meter war er damals aufgestiegen. „Wie hoch ist denn der Aconcagua?“ fragte der Nager. „Beinahe 7.000 Meter“ bekam er als Antwort. Da verließ das Hörnchen die Motivation und es machte sich auf und davon um sich einen einfacheren Platz zu suchen, an dem es seine Nuss verstecken könnte…

Voriges Abenteuer | Nächstes Abenteuer

Share

Eich das Hörnchen #051

Eich ganz alleine im düsteren Wald

Eich ganz alleine im düsteren Wald

#051: Eich das Hörnchen marschierte für viele Tage und es wurde auch tatsächlich wieder ein wenig wärmer. Dafür wurde die Landschaft immer unheimlicher. Eich schlich durch einen düsteren Wald und stand plötzlich in einer Geisterstadt. So weit seine Äuglein schauen konnten, er sah nur Ruinen. Plötzlich kam ein alter Mann um die Ecke gebogen und sagte freundlich: „Hallo kleiner Nager, mein Name ist Pablo und ich bin der einzige Bewohner hier in Epecuen.“ „Epecuen?“, wiederholte das Hörnchen, „wo liegt das denn?“ „Du bist in Argentinien“, sagte Pablo. „Hm“, dachte sich Eich, „dann bin ich wohl wieder nach Südamerika geschwommen. Gut, meine Nuss ist hier wohl sicher, aber ich finde es ein wenig gruselig. Besser ich mache mich gleich auf den Weg.“ Flink hopste Eich davon und der alte Mann sah ihm lächelnd hinterher.

Voriges Abenteuer | Nächstes Abenteuer Weiterlesen

Share

Eich das Hörnchen #050

Eichs Pfoten frieren

Eichs Pfoten frieren

#050: Eich lief an den Rand der Insel, sprang mit der Nuss zwischen seinen Pfoten ins Wasser und schwamm viele Tage und Nächte durch den stillen Ozean. Als er wieder Boden unter den Pfoten hatte, da wusste der Nager nicht genau wo er überhaupt gelandet war. So marschierte er immer der Sonne entgegen. Er kam in die Berge und wanderte immer höher. Es wurde sehr kalt und plötzlich fand sich Eich mitten auf einem Gletscher. „Schön ist es hier“, bibberte das Hörnchen „und meine Nuss ist auch recht sicher, aber meine Pfoten frieren.“ So sehr Eich noch gerne geblieben wäre, er musste weiter und einen wärmeren Ort suchen…

Voriges Abenteuer | Nächstes Abenteuer Weiterlesen

Share

Eich das Hörnchen #049

Eich erhält einen Rat

Eich erhält einen Rat

#049: Als Eich auf der anderen Seite der Insel ankam, da schnappte er nach Luft. „Bist du Tahai?“ Der Steinriese glotzte ihn mit großen Augen an. „Ja, der bin ich, was kann ich für dich tun?“ Eich streckte ihm seine Nuss entgegen. „Deine Brüder von der anderen Seite der Insel haben mich hergeschickt. Ich muss irgendwie meine Nuss verstecken und sie haben mir gesagt, dass du mir dabei helfen kannst?“ Der große Moai lächelte und sagte: „Ich habe auch eine Nuss auf die ich gut aufpassen muss. Ich verrate dir ein Geheimnis. Ich verstecke sie unter meinem großen Hut!“ Eich überlegte kurz und antwortete dann: „Danke für den Rat, aber ich glaube ein Hut steht mir nicht besonders. Mach´s gut, ich werde weiterschauen…“ „Gern geschehen“, antwortete der Steinriese, doch er war sich nicht mehr sicher, ob das kleine Pelztier ihn noch hörte.

Voriges Abenteuer | Nächstes Abenteuer

Share

Eich das Hörnchen #048

IMG_0993

Eich trifft die Moais

#048: Als sich der Sturm legte ging Eich auf einer kleinen Insel mitten im großen Pazifik nieder. Er wanderte über das Land, aber er fand niemanden, den er um Rat fragen konnte. Die Insel war menschenleer. Doch dann stieß der Nager auf ein paar Wesen aus Stein. „Hallo“, fragte Eich, „wieso seit ihr denn bis zu den Schultern eingegraben?“ „Weißt du“, antwortete einer der Steinriesen, „einst lebten hier viele Menschen, doch eines Tages gingen sie alle fort und gruben uns hier ein. Warum, das wissen wir leider auch nicht so genau. Kannst du uns ausgraben?“ Da schaute das Pelztier ganz mitleidig und sagte: „Leider, dazu bin ich doch viel zu klein. Außerdem muss ich mich vorsehen, dass niemand meine Nuss stiehlt.“ „Da können wir dir vielleicht helfen. Lauf auf die andere Seite der Insel, zu unserem Bruder Tahai, der kann dir vielleicht weiterhelfen!“ „Danke! Vielen Dank!“, rief Eich, als er geschwind loseilte…

Voriges Abenteuer | Nächstes Abenteuer

Share

Eich das Hörnchen #047

Ein Unwetter bahnt sich an

Ein Unwetter bahnt sich an

#047: Eich kam an einen sehr großen See, weit oben in den Bergen. Ein Kapitän nahm ihn an Bord und fuhr den Nager über das Wasser. „Das ist der Titicacassee“, erzählte der Kapitän. Eich gefiel es hier, denn es war ruhig und weit und breit interessierte sich niemand für seine Nuss. „Hier könnte ich wohl bleiben“, überlegte Eich, doch vor lauter grübeln bemerkte er nicht das Unwetter, das sich langsam über ihm zusammenbraute. Plötzlich blitze und donnerte es, ein starker Wind kam auf und ehe sich Eich versah wurde er von einer heftigen Bö hochgewirbelt und fortgetragen. Das Hörnchen flog und flog und flog, über Land und noch mehr Wasser. Ob Eich jemals wieder festen Boden unter seinen Pfoten haben wird?…

Voriges Abenteuer | Nächstes Abenteuer

Share