Wie lange noch?

IMG_4465cJetzt bin ich wieder retour in Europa und als ersten Ort habe ich mir ganz bewusst Berlin ausgesucht. Denn Berlin ist mir bekannt, vertraut, dennoch nicht (m)ein Zuhause, die Stadt ist groß, offen, tolerant und aufgeschlossen. Hier falle ich nicht auf und kann ganz anonym die graue Maus sein. Auch neu: ich verstehe alle Leute wieder, bekomme ihr endloses Geplapper mit. Und was ich höre sind Sorgen die sie selbst gewählt haben: stressige Meetings, wichtige Unterlagen, Wahl des Studiums, Probleme in der Beziehung. Alles virtuell und doch real. Noch erkenne ich all dies als Illusion. Wie lange noch?

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Ist Oesterreich zu klein?

Klavierspielen in der Fuzo - warum denn nicht?

Vergleiche nötigen einen ja meist gleich zu pauschalen Urteilen, aber irgendwie muss man ja einmal beginnen sich eine Meinung zu bilden. Zumindest ich muss das. Und so unfertig, einseitig und infantil diese Meinung auch sein mag, es folgt ein oberflächlicher Vergleich zwischen Österreich und Deutschland: Hier in Deutschland erscheint mir alles groesser, weiter, selbstständiger. Das liegt nolens volens an der Grösse des Landes. Ich will jetzt nicht behaupten, dass das kleine Österreich ein homogenes Land sei. Allein in Tirol beispielsweise pflegt man zu sagen „Wien ist weit und sein Ruf nicht laut“, oder welcher Steirer vermag schon Ladeshauptleute und deren Stellvertreter aus vielleicht Vorarlberg, Tirol, Burgenland, Salzburg oder auch nur Kärnten zu nennen? Um wie viel entfernter muessen erst hier, in Deutschland, die Regierungen anderer Bundesländer erscheinen? Und genau das sticht mir ins Auge: Die Entfernung zwischen dem Volk und der Politik. In Berlin wird wird zwar Weltpolitik gemacht, doch wie nimmt das Volk das wahr? Weiterlesen

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