Eich das Hörnchen #053

Der Mond geht auf über Montevideo

Der Mond geht auf über Montevideo

#053: Eich wanderte für viele Tage noch Osten, durchquerte dabei den ganzen Kontinent und kam schließlich in einer Stadt namens Montevideo an. Vor ihm lag wieder nur Wasser. Sehr viel Wasser, denn Eich blickte auf den Atlantik hinaus. Nachdem das Hörnchen in Südamerika kein gutes Versteck für seine Nuss finden konnte war ihm nun klar, was als nächstes kommen wird. Eich seufzte kurz, nahm die Nuss unter seine Pfote, sprang ins Wasser und schwamm los. Im Norden soll es eine Insel in der Karibik geben. Die Leute seien sehr nett dort, erzählte man ihm, aber sie teilen auch immer alles gemeinsam. „Wenn das stimmt, dann bin ich mir nicht so sicher ob das ein guter Ort für mich und meine Nuss sein wird. Aber ich werde mich dort einmal umsehen.“

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Eich das Hörnchen #052

Eich blickt auf den sturmgepeitschten Aconcagua

Eich blickt auf den sturmgepeitschten Aconcagua

#052: Eich wanderte die Anden entlang nach Norden. Da sah er in der Ferne einen hohen Berg. „Das ist der Aconcagua“ erklärte man ihm. „Der höchst Berg der Anden, Amerikas, der Südhalbkugel und außerhalb Asiens.“ „Toll“, dachte sich das Hörnchen, da ist meine Nuss sicher sicher. Aber dann fiel ihm beim Stichwort „Asien“ wieder der Fuji-San ein und wie beschwerlich der Aufstieg war. Etwa 3.800 Meter war er damals aufgestiegen. „Wie hoch ist denn der Aconcagua?“ fragte der Nager. „Beinahe 7.000 Meter“ bekam er als Antwort. Da verließ das Hörnchen die Motivation und es machte sich auf und davon um sich einen einfacheren Platz zu suchen, an dem es seine Nuss verstecken könnte…

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100.000 und der Reichtum

Nächster Halt: Kuba

Nächster Halt: Kuba

Die 100.000 Kilometer sind geknackt! Um genau zu sein waren es 101.279 Kilometer auf der Hauptroute, als ich in Lima aus dem Flugzeug stieg. Das entspricht zweieinhalb Mal dem Erdäquator. Da wurde mir klar, wie weit und lange ich eigentlich schon unterwegs bin. Und auf meinem Flug nach Havanna wurde mir auch bewusst, wie reich ich eigentlich bin. Meine Anreise auf die Karibikinsel führte mich über Lima und Bogota mit jeweils mehreren Stunden Aufenthalt. Als ich das erste Mal Ende Oktober auf diesen Kontinent kam, da kannte ich noch niemanden und war mutterseelenallein. Weiterlesen

Am Ende nochmal Stress

IMG_3535Montevideo, das sollte ein entspannter Städtetrip werden, bevor es weiter nach Kuba geht. Sollte. Anfangs lief noch alles schön nach Plan. Mit der Fähre von Buenos Aires nach Colonia übergesetzt, in den wartenden Bus gehüpft, in der Hauptstadt eingeritten, einen Café getrunken und meinen supernetten Couchsurfinghost Patricia getroffen. Sie nahm mich dann auch gleich abends mit auf eine Veranstaltung, auf der ich viele ihrer sehr netten und interessanten Freunde kennenlernen konnte. Am nächsten Tag dann stand ein schneller Gang zum Bankomaten an, um meine Barreserven von Null auf ausreichend für Kuba aufzustocken und dann wollte ich die Stadt besichtigen. Nun, was folgte war eine Citytour der anderen Art, bei der ich nur Banken, Bankomaten und Wechselstuben gesehen habe. Nicht genau das, was ich mir erwartete, aber auf jeden Fall auch eine eigenwillig-interessante Art, eine neue Stadt kennenzulernen. Mal sehen ob ich die Geschehnisse noch auf die Reihe bringe. Weiterlesen

Abmeldung

Freundschaft!

Freundschaft!

So, bin dann mal für zwei Wochen auf Kuba. Die meiste Zeit werde ich außerhalb der Hauptstadt sein, Internet wird daher flachfallen. Freu mich schon :-) Werde mich dann wieder ab 25. August aus Berlin melden und einiges an Material nachreichen. Von Montevideo beispielsweise. Und auch von meiner Reise nach Kuba. Zwei Zwischenstopps wird es geben, einmal in Lima, einmal in Bogota. In Lima gibt es übrigens einen Grund zu feiern: Auf diesem Flug knacke ich die 100.000 Kilometermarke! Bis dann, in Europa.

Die große Stadt

Galerie

Diese Galerie enthält 57 Fotos.

In Buenos Aires traf ich mich mit Claudia, einer Freundin aus Bogota, doch den ersten Tag schlenderte ich alleine durch die Straßen. Im Gegensatz zum sonst sehr ländlichen Argentinien präsentiert sich die Hauptstadt urban und vollgepackt mit Menschen. Kein Wunder, … Weiterlesen

Was wäre wenn?

Mein nächster Halt war Mendoza und das aus gutem Grund. Doch dazu ein wenig später. Zuerst möchte ich meine ersten Eindrücke dieser Stadt mit einer kleinen Galerie teilen:
Galerie – Mendoza

Untergebracht war ich die zehn Tage in der Weinhauptstadt Argentiniens bei drei verschiedenen Couchsurfinghosts und ich kann diese Webseite nicht oft genug erwähnen. Ob Hostel oder Host, das macht einen riesigen Unterschied. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Neben der Chance nette Menschen kennenzulernen und ein Stückchen mit ihnen gemeinsam zu (er)leben, bekommt man wohl auch immer die besten Tipps die man in keinem Reiseführer lesen kann. Konkret war es diesmal der Tipp, dass ich zum Erfüllen meiner Mission am besten zur Provinzverwaltung schauen sollte. Weiterlesen

Der Kreis schließt sich

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Der Kreis schließt sich

Die folgende Geschichte habe ich in Südamerika schon ein paar Mal zum Besten gegeben und ich erzähle sie immer wieder gerne, weil sie sehr gut für all das steht was man zu Gesicht bekommt, wenn man sich nur einmal traut loszulassen. Kleine Entscheidungen werden zu größeren und irgendwann beeinflussen sie unser Leben in nicht mehr zu ignorierender Weise. Das kommt vielleicht sogar sehr oft vor, aber fällt es uns immer auf? Mir eigentlich nicht, wäre da nicht ein Telefon und folgende Geschichte: Es war der 10. September 2011, die beiden vorigen Tage war ich damit beschäftigt Flyer zu verteilen. Die Vorbereitungen für meine Reise gingen gerade so richtig los und ich musste mich von allem Hab und Gut trennen, denn die Kündigung für die Wohnung war bereits eingereicht. Weiterlesen

Eich das Hörnchen #051

Eich ganz alleine im düsteren Wald

Eich ganz alleine im düsteren Wald

#051: Eich das Hörnchen marschierte für viele Tage und es wurde auch tatsächlich wieder ein wenig wärmer. Dafür wurde die Landschaft immer unheimlicher. Eich schlich durch einen düsteren Wald und stand plötzlich in einer Geisterstadt. So weit seine Äuglein schauen konnten, er sah nur Ruinen. Plötzlich kam ein alter Mann um die Ecke gebogen und sagte freundlich: „Hallo kleiner Nager, mein Name ist Pablo und ich bin der einzige Bewohner hier in Epecuen.“ „Epecuen?“, wiederholte das Hörnchen, „wo liegt das denn?“ „Du bist in Argentinien“, sagte Pablo. „Hm“, dachte sich Eich, „dann bin ich wohl wieder nach Südamerika geschwommen. Gut, meine Nuss ist hier wohl sicher, aber ich finde es ein wenig gruselig. Besser ich mache mich gleich auf den Weg.“ Flink hopste Eich davon und der alte Mann sah ihm lächelnd hinterher.

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Galerie – Carhue & Epecuen

Galerie

Diese Galerie enthält 82 Fotos.

Ein Ausflug nach Carhue, zu meinem Couchsurfinghost Christian Montesino, ein Besuch der Geisterstadt Epecuen und ein Kennenlernen mit Pablo Novak, dem einzigen Bewohner Epecuens und Christians Großvater.