Märchenland

Mit Rober und Katrin in Heyen

Mit Rober und Katrin in Heyen

Nach einer Woche im wuseligen Berlin verweilte ich nun eine Woche im sehr beschaulichen Heyen, inmitten des deutschen Märchenlandes. Hier in der Gegend ging der Rattenfänger von Hameln um, schrieben Busch, die Gebrüder Grimm und Münchhausen Märchengeschichten. Märchenhaft ging es mir auch hier bei meinen Gastgebern, Katrin und Rober. Die beiden hatten damals, als sie noch in Graz lebten und das „Curry & Fritz“ am Glockenspielplatz betrieben, immer ein Bier, eine Currywurst und einen Rat für mich bereit. Und sie sind eine Inspiration für mich, denn sie können das Leben so nehmen wie es kommt. Schön, dass es auch in Europa noch Menschen gibt die den Moment leben und Rückschläge immer auch als Chance sehen. Das finde ich märchenhaft schön. Weiterlesen

Share

Kalter Krieg im heißen Kuba

IMG_4130_v1Am Anfang lief alles glatt. Das tut es immer bei diesen Geschichten die dann eine scharfe Wende nehmen. Meine Reise nach Kuba führte mich zuerst in die kubanische Botschaft in Buenos Aires. Keine Sicherheitsschleuse, keine Waffen, einfach rein, Visum beantragt und fünf Minuten später wieder raus marschiert. Das war einfach. Als nächstes ging es von Montevideo aus über Lima, Bogota und zwei verschiedene Tage nach Havanna. Eigentlich schon eine prädestinierte Sache um etwas schief gehen zu lassen. Aber alles war bestens. Ich habe keinen Flug verpasst, musste nie zum Boarding hetzen oder mich mit einem verlorenen Gepäck ärgern – letzteres schaffte es zu meiner Überraschung pünktlich, unbeschadet und ohne mich den ganzen Weg bis nach Kuba. Weiterlesen

Share

Am Ende nochmal Stress

IMG_3535Montevideo, das sollte ein entspannter Städtetrip werden, bevor es weiter nach Kuba geht. Sollte. Anfangs lief noch alles schön nach Plan. Mit der Fähre von Buenos Aires nach Colonia übergesetzt, in den wartenden Bus gehüpft, in der Hauptstadt eingeritten, einen Café getrunken und meinen supernetten Couchsurfinghost Patricia getroffen. Sie nahm mich dann auch gleich abends mit auf eine Veranstaltung, auf der ich viele ihrer sehr netten und interessanten Freunde kennenlernen konnte. Am nächsten Tag dann stand ein schneller Gang zum Bankomaten an, um meine Barreserven von Null auf ausreichend für Kuba aufzustocken und dann wollte ich die Stadt besichtigen. Nun, was folgte war eine Citytour der anderen Art, bei der ich nur Banken, Bankomaten und Wechselstuben gesehen habe. Nicht genau das, was ich mir erwartete, aber auf jeden Fall auch eine eigenwillig-interessante Art, eine neue Stadt kennenzulernen. Mal sehen ob ich die Geschehnisse noch auf die Reihe bringe. Weiterlesen

Share

Die große Stadt

Galerie

Diese Galerie enthält 57 Fotos.

In Buenos Aires traf ich mich mit Claudia, einer Freundin aus Bogota, doch den ersten Tag schlenderte ich alleine durch die Straßen. Im Gegensatz zum sonst sehr ländlichen Argentinien präsentiert sich die Hauptstadt urban und vollgepackt mit Menschen. Kein Wunder, … Weiterlesen

Was wäre wenn?

Mein nächster Halt war Mendoza und das aus gutem Grund. Doch dazu ein wenig später. Zuerst möchte ich meine ersten Eindrücke dieser Stadt mit einer kleinen Galerie teilen:
Galerie – Mendoza

Untergebracht war ich die zehn Tage in der Weinhauptstadt Argentiniens bei drei verschiedenen Couchsurfinghosts und ich kann diese Webseite nicht oft genug erwähnen. Ob Hostel oder Host, das macht einen riesigen Unterschied. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Neben der Chance nette Menschen kennenzulernen und ein Stückchen mit ihnen gemeinsam zu (er)leben, bekommt man wohl auch immer die besten Tipps die man in keinem Reiseführer lesen kann. Konkret war es diesmal der Tipp, dass ich zum Erfüllen meiner Mission am besten zur Provinzverwaltung schauen sollte. Weiterlesen

Share

Galerie – Carhue & Epecuen

Galerie

Diese Galerie enthält 82 Fotos.

Ein Ausflug nach Carhue, zu meinem Couchsurfinghost Christian Montesino, ein Besuch der Geisterstadt Epecuen und ein Kennenlernen mit Pablo Novak, dem einzigen Bewohner Epecuens und Christians Großvater.

Die Dinge ändern sich (Die Antwort)

Argentinische Pampa

Argentinische Pampa

Wie sich die Dinge ändern, hier in Argentinien. Das beginnt schon bei ganz bedeutungslosen Ereignissen wie den Assoziationen mit Österreich. Meine bisherige Hitliste auf die Aussage „Ich bin aus Österreich“ ergab außerhalb Europas folgendes Bild: Die absolute Nummer eins, unangefochten und immer wieder beliebt: „Australia?“ (mit meiner Lieblingsabwandlung: „Nope, no kangaroos in Austria“, gefolgt von aufgerissenen Augen: „What? No kangaroos in Australia?“), dicht gefolgt von einem der eigentlich gar kein Ösi ist, Beethoven, und seinem Kollegen Mozart, sind sich die Leute bei der Nummer vier der Hitliste, Hitler, gar nicht sicher ob der nicht eigentlich Deutscher war (ja, es geht das Gerücht um Österreichs bedeutendste historische Errungenschaft sei es gewesen die Welt glauben zu lassen Hitler sei Deutscher und Beethoven Österreicher, ich kann diesen Eindruck nach einer Nachschau auf drei Kontinenten bestätigen). Weiterlesen

Share

Argentinische Gastfreundschaft

IMG_2112Immer noch Argentiniens Küste nach Norden folgend und Bahia Blanca im Sinn, kam es noch zu einem weiteren Zwischenstopp: Viedma, Carmen de Patagones und El Condor. Während die ersten beiden Städte an den gegenüberliegenden Ufern des Rio Negros liegen, der hier die Grenze zwischen den Provinzen Rio Negro und Buenos Aires bildet, befindet sich El Condor etwa 20 Minuten Busfahrt weiter an der Mündung des Flußes und wartet mit einer windgepeitschten Atlantikküste auf. Wie es mich an diese Orte verschlug? Romina, meine Freundin aus Bahia Blanca, unterrichtete in Viedma und fragte ihre Studierenden, ob sie sich mit einem weltreisenden Gringo treffen wollen. Wollten sie, denn sie alle studieren Tourismus, aber ich denke das war nur sekundär. Primär kam die argentinische Gastfreundschaft zum Vorschein und so holte mich Maxi in Viedma ab, brachte mich in ein Hostel und holte mich am nächsten Morgen ab, machte eine Tour durch Viedma und Patagones, übergab mich Sara, die gleich ein Mittagessen mit drei weiteren ihrer Freunde organisierte und die mich anschließend nach El Condor zu ihrer Familie einlud. Weiterlesen

Share

Die Welt ist ein Dorf

IMG_2059_v1Von El Calafate ging es über Rio Gallegos die Küste Argentiniens entlang, immerzu nach Norden und auf Bahia Blanca zu. Doch vorher gab es noch einen Zwischenstopp in Puerto Madryn. Cecilia nahm mich bei sich auf, doch ich sollte nicht lange ihr einziger Couchsurfer sein. Wieder einmal führte der Zufall Regie, als ich Hyeonjung Lee wieder traf. Unser Wiedersehen erinnerte mich daran, dass es nicht das erste Mal ist, dass sich meine Wege mit denen anderer Reisender kreuzten. Wie damals, in Japan… Weiterlesen

Share