Kalter Krieg im heißen Kuba

IMG_4130_v1Am Anfang lief alles glatt. Das tut es immer bei diesen Geschichten die dann eine scharfe Wende nehmen. Meine Reise nach Kuba führte mich zuerst in die kubanische Botschaft in Buenos Aires. Keine Sicherheitsschleuse, keine Waffen, einfach rein, Visum beantragt und fünf Minuten später wieder raus marschiert. Das war einfach. Als nächstes ging es von Montevideo aus über Lima, Bogota und zwei verschiedene Tage nach Havanna. Eigentlich schon eine prädestinierte Sache um etwas schief gehen zu lassen. Aber alles war bestens. Ich habe keinen Flug verpasst, musste nie zum Boarding hetzen oder mich mit einem verlorenen Gepäck ärgern – letzteres schaffte es zu meiner Überraschung pünktlich, unbeschadet und ohne mich den ganzen Weg bis nach Kuba. Weiterlesen

Share

Eich das Hörnchen #052

Eich blickt auf den sturmgepeitschten Aconcagua

Eich blickt auf den sturmgepeitschten Aconcagua

#052: Eich wanderte die Anden entlang nach Norden. Da sah er in der Ferne einen hohen Berg. „Das ist der Aconcagua“ erklärte man ihm. „Der höchst Berg der Anden, Amerikas, der Südhalbkugel und außerhalb Asiens.“ „Toll“, dachte sich das Hörnchen, da ist meine Nuss sicher sicher. Aber dann fiel ihm beim Stichwort „Asien“ wieder der Fuji-San ein und wie beschwerlich der Aufstieg war. Etwa 3.800 Meter war er damals aufgestiegen. „Wie hoch ist denn der Aconcagua?“ fragte der Nager. „Beinahe 7.000 Meter“ bekam er als Antwort. Da verließ das Hörnchen die Motivation und es machte sich auf und davon um sich einen einfacheren Platz zu suchen, an dem es seine Nuss verstecken könnte…

Voriges Abenteuer | Nächstes Abenteuer

Share

Die große Stadt

Galerie

Diese Galerie enthält 57 Fotos.

In Buenos Aires traf ich mich mit Claudia, einer Freundin aus Bogota, doch den ersten Tag schlenderte ich alleine durch die Straßen. Im Gegensatz zum sonst sehr ländlichen Argentinien präsentiert sich die Hauptstadt urban und vollgepackt mit Menschen. Kein Wunder, … Weiterlesen

Was wäre wenn?

Mein nächster Halt war Mendoza und das aus gutem Grund. Doch dazu ein wenig später. Zuerst möchte ich meine ersten Eindrücke dieser Stadt mit einer kleinen Galerie teilen:
Galerie – Mendoza

Untergebracht war ich die zehn Tage in der Weinhauptstadt Argentiniens bei drei verschiedenen Couchsurfinghosts und ich kann diese Webseite nicht oft genug erwähnen. Ob Hostel oder Host, das macht einen riesigen Unterschied. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Neben der Chance nette Menschen kennenzulernen und ein Stückchen mit ihnen gemeinsam zu (er)leben, bekommt man wohl auch immer die besten Tipps die man in keinem Reiseführer lesen kann. Konkret war es diesmal der Tipp, dass ich zum Erfüllen meiner Mission am besten zur Provinzverwaltung schauen sollte. Weiterlesen

Share

Der Kreis schließt sich

IMG_2441

Der Kreis schließt sich

Die folgende Geschichte habe ich in Südamerika schon ein paar Mal zum Besten gegeben und ich erzähle sie immer wieder gerne, weil sie sehr gut für all das steht was man zu Gesicht bekommt, wenn man sich nur einmal traut loszulassen. Kleine Entscheidungen werden zu größeren und irgendwann beeinflussen sie unser Leben in nicht mehr zu ignorierender Weise. Das kommt vielleicht sogar sehr oft vor, aber fällt es uns immer auf? Mir eigentlich nicht, wäre da nicht ein Telefon und folgende Geschichte: Es war der 10. September 2011, die beiden vorigen Tage war ich damit beschäftigt Flyer zu verteilen. Die Vorbereitungen für meine Reise gingen gerade so richtig los und ich musste mich von allem Hab und Gut trennen, denn die Kündigung für die Wohnung war bereits eingereicht. Weiterlesen

Share

Eich das Hörnchen #051

Eich ganz alleine im düsteren Wald

Eich ganz alleine im düsteren Wald

#051: Eich das Hörnchen marschierte für viele Tage und es wurde auch tatsächlich wieder ein wenig wärmer. Dafür wurde die Landschaft immer unheimlicher. Eich schlich durch einen düsteren Wald und stand plötzlich in einer Geisterstadt. So weit seine Äuglein schauen konnten, er sah nur Ruinen. Plötzlich kam ein alter Mann um die Ecke gebogen und sagte freundlich: „Hallo kleiner Nager, mein Name ist Pablo und ich bin der einzige Bewohner hier in Epecuen.“ „Epecuen?“, wiederholte das Hörnchen, „wo liegt das denn?“ „Du bist in Argentinien“, sagte Pablo. „Hm“, dachte sich Eich, „dann bin ich wohl wieder nach Südamerika geschwommen. Gut, meine Nuss ist hier wohl sicher, aber ich finde es ein wenig gruselig. Besser ich mache mich gleich auf den Weg.“ Flink hopste Eich davon und der alte Mann sah ihm lächelnd hinterher.

Voriges Abenteuer | Nächstes Abenteuer Weiterlesen

Share

Galerie – Carhue & Epecuen

Galerie

Diese Galerie enthält 82 Fotos.

Ein Ausflug nach Carhue, zu meinem Couchsurfinghost Christian Montesino, ein Besuch der Geisterstadt Epecuen und ein Kennenlernen mit Pablo Novak, dem einzigen Bewohner Epecuens und Christians Großvater.

Eich das Hörnchen #050

Eichs Pfoten frieren

Eichs Pfoten frieren

#050: Eich lief an den Rand der Insel, sprang mit der Nuss zwischen seinen Pfoten ins Wasser und schwamm viele Tage und Nächte durch den stillen Ozean. Als er wieder Boden unter den Pfoten hatte, da wusste der Nager nicht genau wo er überhaupt gelandet war. So marschierte er immer der Sonne entgegen. Er kam in die Berge und wanderte immer höher. Es wurde sehr kalt und plötzlich fand sich Eich mitten auf einem Gletscher. „Schön ist es hier“, bibberte das Hörnchen „und meine Nuss ist auch recht sicher, aber meine Pfoten frieren.“ So sehr Eich noch gerne geblieben wäre, er musste weiter und einen wärmeren Ort suchen…

Voriges Abenteuer | Nächstes Abenteuer Weiterlesen

Share

Die Dinge ändern sich (Die Antwort)

Argentinische Pampa

Argentinische Pampa

Wie sich die Dinge ändern, hier in Argentinien. Das beginnt schon bei ganz bedeutungslosen Ereignissen wie den Assoziationen mit Österreich. Meine bisherige Hitliste auf die Aussage „Ich bin aus Österreich“ ergab außerhalb Europas folgendes Bild: Die absolute Nummer eins, unangefochten und immer wieder beliebt: „Australia?“ (mit meiner Lieblingsabwandlung: „Nope, no kangaroos in Austria“, gefolgt von aufgerissenen Augen: „What? No kangaroos in Australia?“), dicht gefolgt von einem der eigentlich gar kein Ösi ist, Beethoven, und seinem Kollegen Mozart, sind sich die Leute bei der Nummer vier der Hitliste, Hitler, gar nicht sicher ob der nicht eigentlich Deutscher war (ja, es geht das Gerücht um Österreichs bedeutendste historische Errungenschaft sei es gewesen die Welt glauben zu lassen Hitler sei Deutscher und Beethoven Österreicher, ich kann diesen Eindruck nach einer Nachschau auf drei Kontinenten bestätigen). Weiterlesen

Share